11.02.2025
Zwei Jahre Bürgergeld in der Praxis
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Zwei Jahre nach Inkrafttreten des Bürgergeld-Gesetzes am 1. Januar 2023 stehen die Neuregelungen noch immer im Fokus der öffentlichen Diskussion. Das neue Themenheft „Zwei Jahre Bürgergeld in der Praxis“ des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. fragt nach konkreten Erfahrungen mit der Umsetzung.
Mit dem Bürgergeld-Gesetz war eine grundlegende Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende angestrebt. Im Themenheft berichten Beteiligte aus der Praxis über Erfahrungen mit Kooperationsplan, Schlichtungsverfahren, ganzheitlicher Betreuung, Karenzzeit bei den Kosten der Unterkunft, Förderung der beruflichen Weiterbildung und Leistungsminderungen. Auf dieser Grundlage wird erörtert, ob die Ziele erreicht wurden und welche weiteren Reformen erforderlich sind.
„Die Publikation ‚Zwei Jahre Bürgergeld in der Praxis' soll eine sachliche Auseinandersetzung mit der Kritik am Bürgergeld ermöglichen, auch im Hinblick auf die Höhe der Regelbedarfe und Regelungen zur Leistungsminderung“, erläutert Dr. Verena Staats, Vorständin des Deutschen Vereins.
Für Fachkräfte bietet der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. zudem eine Veranstaltung im Juni in Hannover an: „Aktuelle Fragen des Bürgergeldes, der Grundsicherung für Arbeitsuchende“. Erste Informationen finden Sie hier: Fachveranstaltung Deutscher Verein
Zwei Jahre Bürgergeld in der Praxis
Archiv für Wissenschaft und Praxis der Sozialen Arbeit 1/2025
96 Seiten, kart., 18,20 Euro, für Mitglieder des Deutschen Vereins 14,50 Euro.
ISBN 978-3-7841-3784-1
eBook 978-3-7841-3785-8
Fordern Sie ein Rezensionsexemplar an bei Tatjana Hally, Tel. 030 62980-316, E-Mail: tatjana.hally@deutscher-verein.de
Über den Deutschen Verein
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer, der privatgewerblichen Anbieter sozialer Dienste und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der Sozialen Arbeit, der Sozialpolitik und des Sozialrechts. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation sowie der Migration und Integration.